feet on the ground & head in the sky

Wie man mit einer Milkaschoki die Lichtgeschwindigkeit bestimmt

Veröffentlicht in feet on the ground von antsche am April 23, 2009

Man nehme:
- eine Mikrowelle mit Bedienungsanleitung
- eine Schokitafel oder einen langen Schokoriegel
- ein Lineal
- einen Taschenrechner

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Man entkerne die MW von allem, was sich dreht, tue anschließend das Versuchsobjekt (nicht so schräg wie ich) da rein und stelle die MW wenige Sekunden (!) an. Hier wurden die tollen elektromagnetischen Wellen nur 20 Sekunden auf Stufe „High“ appliziert und dennoch sind die Krater  etwas…

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… naja, sie ziehen Messungenauigkeiten nach sich, könnte man sagen. Von wiederholten Messungen zur Optimierung der Methode wurde bei diesem Versuch aufgrund von Materialengpässen abgesehen.

Der Kraterabstand beträgt etwa 11 cm. Das sind 0,11 m.

DSC_0382 Nun folgt der Einsatz der Bedienungsanleitung. Mein liebes Küchengerät entsendet Wellen der Frequenz 2450 MHz. Das sind 2450 x 10^6 Hz (Hertz bedeutet pro Sekunde).

Und nun folgt, was jeder noch aus dem Physikunterricht wissen sollte: Lichtgeschwindigkeit c ergibt sich aus Produkt von Wellenlänge λ und Frequenz ν.

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Naja, ein bisschen knapp. Es sollte 2,998 x 10^8 m/s, d.h. also rund 300 000 km/s herauskommen. Ich hätte  12,2 cm Lochabstand messen müssen. Hmm.
Nachmachen geschieht auf eigene Verantwortung. Von einer ausführlicheren Beschreibung wurde hier abgesehen, Fragen werden aber gerne beantwortet. Dank für diese nette kleine Abwechslung geht an meine Schwestis, die mir dieses nette Buch zu Ostern schenkten:

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8 Antworten

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  1. Scho-COCO-Riegel sagte, am April 24, 2009 zu 3:12

    Was ich noch sagen wollte: Schleichwerbung… für son Experiment hättste och die billige Variante ausm Aldi nehm’ könn’. Die schöne Schoki von Wellen zerstochen und all das nur wegen einer Zahl, die man sowieso schon kennt und die dann auch auf grund von „Messungenauigkeiten“ noch nicht einmal rauskommt. =)

    Zum Thema „somebody“… you know why… and by the way… I met with Derikki today and we had a wondeful time speaking German ans sharing the Gospel… we read a chapter of Hosea (14). Than he showed me a way to read the book of the books. Taking on verse and then observations and applications… trop génial… !!!!

    Love, hugs and blessings… Guitchime

  2. Pete sagte, am April 26, 2009 zu 2:57

    viel wichtiger als geschwindigkeit und zahlen und blabla: WO IST DENN DIE SCHOKI HIN? also die außerhalb der 11 Zentimeter.
    … das machen die bestimmt auch mit dem Käse so…

  3. schokivernichter sagte, am April 27, 2009 zu 8:53

    wohin wohl…

  4. Pete sagte, am April 27, 2009 zu 8:27

    ins nirwana?

  5. antsche sagte, am April 27, 2009 zu 10:01

    ja sie wurde auf mysteriöse art und weise eins mit dem system, dessen verzweigte bahnen von elektrischen stromflüssen mit ihrer hilfe die lichtgeschwindigkeit zu ergründen suchten, wobei sie zwar außergewöhnliche formen jedoch substantiell keinen ungenießbaren zustand annahm. daher wurde sie peroral durch den experimentator inkorporiert, um das versuchsmaterial ordnungsgemäß nach § 282 GefStoffV für Arbeiten in haushältlichen laboratorien zu entsorgen.

  6. Pete sagte, am April 28, 2009 zu 7:46

    Also wat mit dem Rest passiert is, is jawohl sonnenklaaaaarrrr! Aber die Löcher! Das waren mindestens sieben leckere Stücke, die dann vom Ganzen gefehlt haben.

  7. antsche sagte, am April 28, 2009 zu 9:02

    sehr aufmerksam beobachtet. ich sehe, ein äußerst gewissenhafter experimentator verfolgt die hier beschriebenen versuche. nun, ich versichere hiermit: die gesamtheit der schoki traf obenbeschriebenes schicksal. allerdings ist die visuelle dokumentation unvollständig und demzufolge etwas irreführend. die mithilfe der energie der mikrowellen herausgeschmolzenen schokoladenbereiche wurden bis zur vollständigen abkühlung und erhärtung in der versuchsapparatur belassen, um schließlich mittels teelöffel vom boden derselben abgelöst zu werden.

  8. Pete sagte, am April 28, 2009 zu 9:34

    puuuh!


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