Ever heard about the Burrito Prayer Movement? – Aufgestöbertes
Surviving outside the Prayer Room – that is THE challenge of these days. How do I seize my time, how do I spend time with God, how do I study the bible, how do I keep my inner man on fire while having distraction all around??? Anyone out there having the same issues?
It’s good to have the Prayer Room webstream. It helps to connect. And I’ve found pacing in my room very helpful to stay engaged, although I keep running against things because I tend to close my eyes while praying;) Anyways, it’s better than falling asleep, isn’t it.
Well, in my continuous search for good input I found this outstanding post by Randy Bohlender and this nice blog by Joshua Hawkins that I want to recommend here. Both of the authors are what they call intercessory missionaries at the International House of Prayer in Kansas City.
Randy’s post really stirred me up. And it’s like inside I’m saying „Yes, this is what I want“ and I have the opportunities for that right at my door step. In contrast to three weeks of IHOP, where – although it’s such a great place to spend time with God and all that – I couldn’t get around that quiet scary whisper „Here you can forget reality, the fight of life out there, the dying people hidden in the house next to you… if you don’t pay attention.“ And I know I’d rather run away from getting my hands right into the mud. I know, I’m the perfect candidate for looking away and passing by. I know I’m quick to excuse myself with an urgent church activity. Still, this acting love is what I want, because I know it’s on the heart of God. I want the heart of God!
And for the sake of those who are not able to follow up with the English language so well I’m gonna paraphrase Randy’s post in German.
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Außerhalb des Gebetshauses überleben – das ist die Herausforderung dieser Tage schlechthin. Wie nutze ich effektiv meine Zeit, Wie verbringe ich Zeit mit Gott, wie studiere ich das Wort Gottes, wie kann ich am inwendigen Menschen brennend „on fire“ bleiben, während es so viel Ablenkung um mich her gibt??? Irgendjemand da draußen?
Es ist gut den Prayer Room Webstream zu haben. Es hilft einzusteigen. Und ich hab herausgefunden, dass im Zimmer umhergehen sehr hilfreich sein kann, um dranzubleiben, obwohl ich ständig irgendwo gegenrenne, weil ich gewohnt bin, meine Augen zum Beten zuzumachen. Jedenfalls ist es besser als einzuschlafen.
Nun denn, in meiner ständigen Suche nach gutem Input habe ich diesen bemerkenswerten Beitrag von Randy Bohlender und diesen netten Blog von Joshua Hawkins gefunden, die ich hier mal empfehlen möchte. Beide Autoren sind -wie sie sich nennen – „intercessory missionaries“ im Internationalen Gebetshaus (IHOP) in Kansas City, was man am besten mit „betende Missionare“ übersetzt. Für die, die der englischen Sprache nicht so mächtig sind, will ich Randy’s Post auf Deutsch versuchen zu paraphrasieren:
Die Burrito-Gebetsbewegung
In diesem Beitrag erzählt Randy Bohlender von einer Begebenheit während er mit seinem 11-jährigen Sohn auf dem Weg zu einem Gebetstreffen war. Während sie an einem bettelnden Mann auf der Straße vorbeigingen, wandte er seinen Blick ab und ging weiter, worauf sein Sohn Grayson seinen Arm fasste und bemerkte, dass dieser Mann hungrig sei. Die Situation reflektierend schreibt er, er hatte keine Zeit seinem Sohn zu erklären, dass diesem Mann Geld zu geben weder dessen Probleme löse noch ihn sättigen würde, da dieser es höchstwahrscheinlich in Alkohol oder Drogen umwandeln würde. Also antwortete er seinem Sohn, sie könnten diesem Mann nicht helfen, sie seien auf dem Weg zu einem Gebetstreffen.Eine Antwort, die ihn im Nachhinein erschaudern lässt. Selbst sein 11-jähriger Sohn realisierte, dass sein Vater da etwas äußerst Dummes gesagt hatte, das ihn noch während er den Beitrag verfasst, sehr entsetzt.
Er stellt heraus, dass seit jeher eine tiefe Kluft klafft zwischen dem Handeln und dem Beten und dass Gemeinden immer dazu tendieren in ein Extrem zu fallen: Aktivismus oder Fürbitte. Es steht zur Wahl entweder sozialen Missständen zu begegnen oder eine tiefe Beziehung mit Gott einzugehen, aber nie bringen wir Ersteres unmittelbar mit Letzterem oder umgekehrt in Verbindung und das ist nicht, was Jesus will. Schon die Pharisäer mit ihrer Frage nach dem größten Gebot versuchten herauszufinden, welchen Punkt sie unbedingt einhalten müssten um dann andere etwas hinten an zu stellen. Jesu Antwort ist „Liebe Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, ganzer Seele und mit deinem ganzen Verstand“ und „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ und dann der Hammer: „An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten“ (Mt. 22, 36-40).
„Das ganze Gesetz und die Propheten“ beschreibt Randy als alles, was Gott je in der Geschichte des Volkes Israel getan hat und alles, was er für ihre Zukunft verheißen hatte, sie baumelten zwischen diesen beiden, dem Damals und dem Morgen und von einem zum nächsten zu gelangen, bedeutete also Gott und Menschen zu lieben. Jesus hat beides verbunden: unsere vertikalen und die horizontalen Beziehungen und er hätte jede Gemeinde, die Gott um der Menschen willen geleugnet hätte oder umgekehrt in Frage gestellt.
Bohlender fährt fort die Situation zu beschreiben, wie er die Enttäuschung in den Augen seines Sohnes sah und dieser dann den Vorschlag machte von seinem eigenen Geld einen Burrito für diesen Mann zu kaufen. Den Tränen nahe ging er mit ihm in ein Restaurant und sieht zu, wie Grayson den größten Burrito bestellt und obendrein eine Auswahl von Saucen zusammenstellt, für jemanden, der wahrscheinlich seit Ewigkeiten keine Auswahl hatte. Damit bewaffnet geht sein Sohn schließlich zu dem Mann am Straßenrand und sagt: „Hallo, ich habe Ihnen einen Burrito gekauft, um Ihnen zu zeigen, dass Gott sie liebhat. Bittesehr, und hier noch die Saucen dazu.“ Der Mann erwidert ein schroffes „Wie?“ und Grayson wiederholt. Schließlich schwindet der Unglauben, der Mann ergreift den Arm des Jungen, schaut ihm in die Augen und bedankt sich.
Wieder auf dem Weg beantwortet der Vater so gut er kann dem Sohn die Fragen über Menschen, die auf der Straße leben, dass sie viel durchgemacht haben und dass sie das seelisch und geistlich beeinflusst. Kurz vor Ankunft beim Gebetstreffen fällt Grayson ein, dass er am Besten hätte für den Mann noch beten sollen, das wäre stark gewesen.
In der darauffolgenden Woche gab Grayson alles bis auf den letzten Cent, kaufte Burritos für Leute und betete für sie, fest entschlossen, jemanden befreit werden zu sehen und sagte nach seinem 3. Burrito-Gebetstreffen, ihnen zu Essen zu geben, sei gut und schön aber er wolle jemanden geheilt werden sehen: „Paps, ich werd jemanden geheilt werden sehen, ich werd einen kriegen!“
Randy’s Beitrag hat mich echt bewegt. Und ich will sagen „Ja, das ist, was ich auch will!“ und ich hab die Gelegenheiten dazu quasi vor meinen Füßen im Gegensatz zu 3 Wochen IHOP, wo ich – obwohl man super Zeit mit Gott verbringen kann und alles – ich nicht um dieses leise, erschreckende Flüstern herum kam „Wenn man nicht aufpasst, kann man hier ein bisschen die Wirklichkeit vergessen, den Überlebenskampf da draußen, die sterbenden Leute im Nachbarshaus.“ Und ich weiß, dass ich zu der Sorte gehöre, die lieber vor dem Hände in den Schlamm stecken Reißaus nimmt. Ich weiß, dass ich der perfekte Kandidat bin, wenn es um Wegschauen und Vorbeigehen geht. Ich weiß, dass ich schnell dabei bin mich mit einer dringenden Gemeindeaktivität zu entschuldigen. Dennoch ist diese handelnde Liebe, wonach ich mich sehne, denn ich weiß, das ist auf dem Herzen Gottes. Ich will das Herz Gottes!
