feet on the ground & head in the sky

25

November 16, 2007 · 1 Kommentar

The following post shows the text of the play and the video we performed for my Dad’s birthday in September. Sorry, for the “monolinguality”, but it’s just very much of an insider joke, not easy to translate…

Im Gedenken an den 22. September 2007.

15 August - Am Set ;)

DER PRE-SKETCH
In den Hauptrollen: Suse als Jörg, Antje als Erzähler und Magrit, Lisa als Lisa, Thomas am Telefon und als Video-Controller.

nach ERZÄHLER: Da sitzt einer auf seinem Sofa im kleinen Wohnzimmer, isst zu viel Schokokugeln, juckt sich im Ohr, beißt in einen Apfel und denkt an Schiller dabei, starrt auf das leere Papier und dann aus dem Fenster, kratzt an dem verklebten kleinen „a“ herum, (JÖRG verzieht das Gesicht) bis es wieder sauber ist, hat schon wieder eine Schokokugel im Mund und nennt das alles Arbeit. […] Dann läutet das Telefon.

JÖRG: “Lisa! [Pause] Lisa, pomm mal, kleine Lisa, pomm mal schnell he-her.” LISA: “Ich hab schon Reitstiefel an!”
JÖRG: “Magrit! Telefon!”
MAGRIT: “Na sag mal! D U hast doch heut Geburtstag! Außerdem hab ich doch schon Reitstiefel an. Huch, da is’n Pips dran. Lisi, deine Reithosen sind aber auch schon ganz schön fipsig.”
JÖRG: “Hach, mensch nee!” [Jörg geht ans Telefon.]

JÖRG: “Hallo!? Paul… Ja Danke… Danke… jenau, der Fuffzigste… Ja, wird auch jefeiert… Hawwich mir noch keine Jedanken jemacht… Samstag wird denn gefeiert… Jawoll, Ete … Ja, denn im Adler… Jawoll… Juht tschüssi und lass die Hände auf der Bettdecke.”

ERZÄHLER: Mit Auslaufen des 50. Lebensjahres. Dieser Paul [Jörg schüttelt den Kopf]. Dieser Paul glaubte sicher, Jörg werde sich jetzt den ganzen Freitag hindurch damit herumplagen, eine Rede zu bauen, auf dass die Geburtstagsfeier auch ja in die richtige Länge komme. Man müsste das einmal machen, dachte Jörg, wenn man nur die Zeit dazu hätte und wenn die andern dir dann auch die Zeit gäben das Ding zu verlesen. Er malte sich aus, wie das wäre. Er sah den Saal des Schwarzen Adlers vor sich und auf den Stühlen die versammelte Verwandtschaft, die Pauls, die Etes. Sogar Fritze Kappdein war gekommen in Schlips und Kragen und die Augen im faltigen Gesicht zwischen Schlaf und Hoheit und er hörte sich reden…


Sorry, wegen der Qualität…
Meine Lieblingszitate:
3:06 Mama: “…außerdem surrt’s nicht…”
3:37 Antje: “…nicht so doll…”
3:46 Papa: “…tschuck tschuck tschuck tschutschutschuck…”

Meine Lieblingsstellen:
2:45 - [das find ich jetzt nicht lustig]
1:33-1:44 - der Sound zum Halle Run ist ein Take aus der Berliner Küche
3:35+4:55 - die Passantin

Nachtrag:
10 Tage später - Lisa bekommt ein Pferd.

[Eines Tages wird die Bloopers-Collection folgen.]

Kategorien: Meine Schwestas Fahrrad

1 Antwort bis hierher ↓

Kommentar schreiben